|
Das Wirtschaftswachstum der letzten Jahre wurde von einer starken Nachfrage und einer substanziellen Produktionssteigerung im Kontext einer sich stetig öffnenden Wirtschaft vorangetrieben.
Spaniens Binnenmarkt umfasst heute 44 Millionen Menschen mit einem Pro-Kopf-Einkommen, das vom Internationalen Währungsfonds für 2007 mit 28.809 US-Dollar prognostiziert wird. Eine weitere Nachfragespritze kommt von den fast 56 Millionen Touristen, die das Land alljährlich bereisen. Erwähnenswert sind die engen Verbindungen zu Lateinamerika und Nordafrika und die offensichtlichen Vorteile, die Spanien als Tor zu diesen Ländern bietet.
Tabelle 6 stellt die Entwicklung der wichtigsten Produktions- und Nachfragekomponenten dar. Die Wachstumsrate der spanischen Wirtschaft hat sich aufgrund der steigenden Binnennachfrage und eines schwächeren Außenwirtschaftsbeitrags stabilisiert. Neben einer wesentlichen Steigerung der Nachfrage war eine deutliche Zunahme der Bruttoanlageinvestitionen zu verzeichnen, und alle großen Wirtschaftssektoren, mit Ausnahme der Landwirtschaft, leisteten einen positiven Beitrag.
Tabelle 6
Wachstum der Produktions- und Nachfragekomponenten
(in Prozent)
|
PRODUKTIONSKOMPONENTEN
|
2005
|
2006*
|
|
Landwirtschaft und Fischerei
|
-10,0
|
-2,2
|
|
Industrie
|
0,3
|
2,7
|
|
Energie
|
|
3,3
|
|
Baugewerbe
|
5,4
|
5,3
|
|
Dienstleistungen
|
4,4
|
3,7
|
|
NACHFRAGEKOMPONENTEN
|
2005
|
2006*
|
|
Privater Verbrauch
|
|
|
|
Öffentlicher Verbrauch
|
4,8
|
4,2
|
|
Bruttoanlageinvestitionen
|
7,0
|
6,3
|
|
Binnennachfrage
|
5,0
|
4,6
|
|
Waren- und Dienstleistungsexporte
|
1,5
|
5,9
|
|
Waren- und Dienstleistungsimporte
|
7,0
|
8,7
|
*Zahlen vom 30. November.
Quelle: Spanische Zentralbank.
|