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Andalusien meldet positive Handelsbilanz
 
 

31.10.2008 / Fruchthandel

 

Die andalusischen Agrarlebensmittelexporte erreichten in den ersten sieben Monaten dieses Jahres 3,812 Mrd. Euro, während die Importe bei 1,686 Mrd. liegen. Das ergibt einen positiven Handelsüberschuss von 2,126 Mrd. Euro und bedeutet 5% mehr als in demselben Zeitraum in 2007. Die von ICEX und dem regionalen Landwirtschaftsministerium erarbeiteten Daten zeigen, dass auf Lebensmittel mehr als 37% des gesamten andalusischen Exportes entfallen, der sich von Januar bis Juli auf 10,2726 Mrd. Euro beläuft.

In dem genannten Zeitraum hat Andalusien 3,2 Mio. t Agrarprodukte exportiert. Davon entfallen 423.690 t auf Tomaten (356,6 Mio. Euro). 194.542 t auf Olivenöl extra virgen (560,5 Mio. Euro) und 188.105 t auf Paprika. Frische Erdbeeren brachten einen Umsatz von 325,4 Mio. Euro. Nach Provinzen liegt Almería mit 1,2 Mio. t (1,01 Mrd. Euro) auf dem ersten Platz, gefolgt von Sevilla mit 736.185 t (967,6 Mio. Euro), Huelva 378.301 t (506,8 Mio. Euro), Córdoba 256.735 t (356,2 Mio. Euro), Cádiz 252.118 t (341 Mio. Euro), Granada 181.614 t (258,7 Mio. Euro), Málaga 146.595 t (257,5 Mio Euro) und Jaén 56.325 t (114,3 Mio. Euro). Hauptabnehmerländer waren die EU-Mitgliedstaaten mit 3,1165 Mrd. Euro, d.h. 87 % des Gesamtexportes. Davon entfallen auf Frankreich 616,6 Mio. Euro (16,17%), Deutschland 576,3 Mio. Euro (15,12%) und Italien 519,6 Mio. Euro (13,63 %). In Bezug auf Drittlandexporte importierten die USA andalusische Produkte im Wert von ca. 159 Mio. Euro, Japan 67,6 Mio Euro, Schweiz 37 Mio Euro, Russland ca. 32 Mio. Euro und Algerien 23,2 Mio. Euro.