25/02/08 / Fliesen und Platten
Im Zeitraum von Januar bis September 2007 betrug der Export des spanischen Keramiksektors laut Angaben des Herstellerverbandes ASCER in 176 Ländern 1.768,3 Millionen Euro und lag damit um 6,7 Prozent höher als 2006. Nach Deutschland stieg der Exportwert im Erfassungszeitraum um 4,6 Prozent. Damit nimmt Deutschland in der Rangliste der Top-Exportländer den fünften Platz ein.
Der Anstieg des Exportwertes basiere in erster Linie auf dem europäischen Markt, der um 14,9 Prozent wuchs und zwei Drittel des Gesamtexports repräsentiert, so die Pressemitteilung. Auch der afrikanische Markt hat sich mit einem Wachstum von 16,5 Prozent gut verhalten sowie einige Märkte der EU, wie Frankreich (+12,8) und Griechenland (+27,1). Diese Steigerungen wirken dem starken Einbruch des US-amerikanischen Marktes (-32,6 Prozent) und der relativ gesehen noch negativeren Entwicklung der Märkte Amerikas, des Nahen Ostens und Asiens entgegen.
Die positive Exportentwicklung basiert hauptsächlich auf einem Anstieg des durchschnittlichen Verkaufspreises der Produkte. Aber trotz der Preiserhöhrungen reicht dies weder aus, um die starken Auswirkungen der ständig steigenden Kosten (insbesondere für Energie) aufzufangen, noch um die negativen Ergebnisse in einer Phase auszugleichen, in der die Branche viel in Innovationen investieren muss, um sich in den oberen Marktsegmenten mit einem hohen Mehrwert zu positionieren, in denen die Produktionskosten höher liegen. Auf der andern Seite seien Anzeichen für eine Verlangsamung der Weltwirtschaft, insbesondere in den wichtigsten Zielländern, ein weiterer Grund zur Sorge für die Branche, betonte der spanische Herstellerverband.
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